
[/rounded_image]
[/one_fourth]
[three_fourths]
[quote=“yes“]
Du hast ein Problem. Wo fängst du an? Einige Leute attackieren lauthals ihren Boss oder bekommen einen Wutanfall nachdem sie unfair behandelt wurden. [/quote] [divider] Stelle Fragen und höre dir die Antworten an
Du hast ein Problem. Wo fängst du an? Einige Leute attackieren lauthals ihren Boss oder bekommen einen Wutanfall nachdem sie unfair behandelt wurden. Das kann sehr gefährlich sein. Das Management achtet sehr genau darauf seine Macht zu schützen und wenn du ihre Autorität in Frage stellst, wirst du zur Bedrohung. An den meisten Arbeitsplätzen bist du ab dem Moment ein Provokateur in den Augen der Unternehmensführung. Wenn du dich vorher noch nie aufgelehnt hast, wirst du geschockt, verletzt oder wütend darüber sein wie schnell das Management sich gegen dich wenden wird. Das ist ein guter Grund um vorsichtig dabei zu sein, wenn du anfängst mit anderen zu reden.
Rede mit deinen KollegInnen und frage sie danach was sie darüber denken wie es am Arbeitsplatz läuft. Was denken sie über die Probleme die dich bewegen? Höre dir an was andere zu sagen haben. Bringe ihre Sichtweise und Meinungen in Erfahrung. Die meisten Menschen glauben ein/e OrganizerIn ist eine gute Aufrührerin und Anheizerin (und es gibt Zeiten in denen das notwendig ist), aber eine gute Organizerin stellt zu vor allem gute Fragen und hört anderen zu. Wenn du gut zugehörst hast, kann du nicht nur deine eigene Sichtweise und Gefühle wiedergeben, sondern auch die deiner KollegInnen. [pullquote color=“color3″ align=“right“ boxed=“yes“]Im Prinzip ist es einer der Schwerpunkte des Managements Strategien zu entwickeln um die Psychologie am Arbeitsplatz in ihrem Sinne zu beeinflussen.[/pullquote]
Fast unvermeidbar wird es Menschen geben die sich angesprochener fühlen durch die Probleme die dich bewegen als andere, und einige möchten etwas dagegen tun. Dieser kleine Kreis formt Kern deiner „Organisation“. Vielleicht fragst du die beiden interessierten Menschen danach Mittagessen oder einen Kaffee mit dir zu trinken, du stellst sie einander vor und fragst „Was denkt ihr darüber?“ Wenn sie bereit sind etwas zu machen und nicht nur zu meckern dann hast du fast alles zusammen für deine Organisierung.
Zeichne eine Karte deines Arbeitsplatzes
Wissen ist Macht. Oder zumindest ein Anfang um Macht aufzubauen. Du willst alles über deinen Arbeitsplatz und deinen Arbeitgeber wissen. Das wird ein langfristiger Lernprozess werden. Du solltest mit deiner Abteilung anfangen. Das Management hat schon lange verstanden welchen Wert es hat informelle Gruppen am Arbeitsplatz zu identifizieren; ihre Schlüsselpersonen und ihre Schwachstellen. Im Prinzip ist es einer der Schwerpunkte des Managements Strategien zu entwickeln um die Psychologie am Arbeitsplatz in ihrem Sinne zu beeinflussen.
[pullquote color=“color3″ align=“right“ boxed=“yes“]Übrigens macht dieses Training die Arbeitgeber nicht unbesiegbar oder führt dazu das unsere Bemühungen weniger wirkmächtig werden.[/pullquote]
Ein Beispiel: Das multinationale Logistik-Unternehmen UPS hat ihre psychologischen Manipulationstechniken sehr verfeinert. Im UPS Management-Handbuch wird einem beigebracht wie der eigenen Einflussbereich ständig erweitert werden soll. Ihnen wird gezeigt wie sie den Arbeitsplatz aufzeichnen können um informelle Arbeitsgruppen aufzudecken, Schlüsselpersonen oder AufrührerInnen zu isolieren, die Schwachstellen auszunutzen um am Ende die Gruppen aufzubrechen, wenn sie nicht zum Vorteil des Unternehmens verwendet werden können.
Während die meisten Unternehmen ihre Techniken nicht so ausgefeilt haben wie im Buch 1984 von George Orwell wie UPS, benutzen sie dennoch ähnliche Methoden. Wurden aufrichtige ArbeiterInnen, AufrührerInnen oder Schlüsselpersonen ins Management versetzt oder zur Disziplinierung isoliert? Werden Arbeitsgruppen regelmäßig aufgebrochen oder neu zusammengesetzt? Wurde der Aufbau des Arbeitsplatzes so verändert das die Kommunikation zwischen den ArbeiterInnen erschwert wird?
Darfst du dich an einem Arbeitsplatz frei bewegen? Wer darf das? Wer darf es nicht? Werden einige Menschen herausgezogen oder in aller Öffentlichkeit durch das Management diszipliniert? Welche Wirkung hat das auf den Rest der Belegschaft? Hast du den Eindruck du stehst immer unter Beobachtung? Du wirst verstehen was wir meinen. Alle diese Dinge können dazu genutzt werden die Einheit und die Kommunikation zwischen ArbeiterInnen an deinem Arbeitsplatz aufzubrechen. Übrigens macht dieses Training die Arbeitgeber nicht unbesiegbar oder führt dazu das unsere Bemühungen weniger wirkmächtig werden (zum Beispiel trotz all ihren Trainings, haben UPS ArbeiterInnen einen massenhaften Streik im August 1997 gewonnen.)
Lasst uns mal sagen ihr habt eine wichtige Nachricht zu verbreiten, aber du hast nicht so viel Zeit oder Ressourcen um jede deiner KollegInnen zu erreichen. Wenn du die Schlüsselpersonen der informellen Arbeitsgruppen auf deine Seite bekommst, kannst du die Nachricht schnell an alle verbreiten. Wenn OrganizerInnen einmal ausgemacht wurden und sich auf Kooperationen geeinigt haben, ist es möglich ein Netzwerk mit erheblicher Macht und Einfluss aufzubauen.
Diese informellen Arbeitsgruppen haben den Vorteil, dass ein großer Zusammenhalt unter ihren Mitgliedern besteht. Du kannst auf diese Loyalität bauen um eine gemeinsame Strategie bei Probleme zu schaffen. Hilfreich ist dann auch die menschliche Tendenz für diejenigen aufzustehen die einem nahestehen.
Neben der Arbeit mir Gruppen-OrganizerInnen, ist es wichtig die EinzelgängerInnen auf dem Schirm zu haben. Sehr wahrscheinlich basiert ihre Hoffnungslosigkeit, ihre Isolation oder ihre Anti-Gewerkschafts-Haltung auf Gefühlen von Machtlosigkeit und Angst. Wenn erfolgreiche kollektive Aktionen durchgeführt werden können und ein gewisses Maß an Sicherheit durch die Aktionen der Gruppe zu Stande gekommen ist, können die Gefühle von Ohnmacht und Angst reduziert werden.
Wenn du eine ganz besonders polarisierende Person an deinem Arbeitsplatz hast, der/die ernsthaft die Einigkeit zerstören kann, habe keine Angst davor den sozialen Druck zu nutzen, die Arbeitsgruppen mit sich bringen, um Personen wieder auf ihren Platz zu versetzen. Dies gilt für Aufsichtspersonen ebenso. Vor allem diejenigen die gerne glauben, sie oder er sind mit allen befreundet.
Kräfteverhältnis
Im Endeffekt ist die Aufgabe jeder Organisierung am Arbeitsplatz das Kräfteverhältnis zum Vorteil der ArbeiterInnen zu verändern. Damit können Forderungen durchgesetzt werden. Wenn Probleme individuell bleiben oder in die Verantwortung von GewerkschaftsfunktionärInnen übergehen, ist die Organisierung und Loyalität die unter den informellen Gruppen vorhanden ist, weg. Auch die Chance auf Durchsetzung der Forderungen.
Wenn die Arbeitsgruppen dazu genutzt werden um in einer Sache der Einigkeit herzustellen, kann die Drohung den Arbeitsprozess zu unterbrechen, genug sein um das Management zu einer Einigung zu bringen. Probleme können nur dann abgestellt werden, wenn das Management versteht das ein Problem nicht nur im Interesse einzelner, sondern von allen liegt, so lange bis es abgestellt wird.
Nimm Kontakt zu deiner lokalen Ortsgruppe, oder der Organizing Abteilung auf um eine Kampagne zu starten. Wir empfehlen dir vorher ein Organizing Training zu absolvieren um von erfahrenen KollegInnen Tipps und Tricks für den Alltag zu bekommen.
Bitte behalte im Hinterkopf: Schlechte Planung ist Planung einer Niederlage.
Vielen Dank für den Text an die Fellow Workers aus Nordamerika: https://iww.org.uk/resource/organisehow_to/
[divider] [/three_fourths] [/row] [content_break] [section color=“color3″] [row] [one_third align=“left“] [headline tag=“h2″ color=“color1″ align=“center“]Kampferfahrungen nachlesen[/headline] Kolleginnen und Kollegen aus der IWW und nahestehenden Organisationen berichten von ihren Erfolgen und Niederlagen der täglichen Betriebsarbeit und verwandter Themen wie Erwerbslosigkeit, Auseinandersetzungen mit VermieterInnen und mehr. [button url=“https://www.wobblies.org/organizing/Arbeitskaempfe“ size=“small“ color=“color1″ new_window=“no“ full_width=“no“ align=“center“]Weiterlesen[/button] [/one_third] [one_third align=“left“] [headline tag=“h2″ color=“color1″ align=“center“]Was ist Organizing?[/headline] Die systematische Organisierung mit den eigenen KollegInnen zusammen nennen wir „Organizing“. Dabei lässt sich genauer genommen von Methoden der Selbstorganisierung sprechen. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahrt ihr hier. [button url=“was-ist-organizing“ size“ color=“color1″ new_window=“no“ full_width=“no“ align=“center“]Weiterlesen[/button] [/one_third] [one_third align=“left“] [headline tag=“h2″ color=“color1″ align=“center“]Organisiere selbst ein Training[/headline] Als Gewerkschaft zum Selbermachen müssen wir uns die notwendigen Fähigkeiten zur gesellschaftlichen Veränderung selbst beibringen. Warum nicht damit anfangen ein Organizing-Training zu organisieren? Keine Sorge, wir helfen dir dabei. [button url=“https://www.wobblies.org/bildung/training-anfrage/“ size“ color=“color1″ new_window=“no“ full_width=“no“ align=“center“]Anfrage für ein Training stellen[/button] [/one_third] [/row] [divider] [/section] [/content_break][:en][divider] [headline tag=“h2″ lined=“yes“ color=“color2″]How to Organize Your Workplace[/headline] [row] [grid8] [row_nested1] [one_fourth] [rounded_image color=“color2″ arrow=“right“ width=“200″ border_width=“5″]
[/rounded_image]
[/one_fourth]
[three_fourths]
[quote=“yes“]
You have a problem; where do you begin? Some people when they first feel that they have been treated unfairly fly into a rage or start loudly crusading against the boss. [/quote] [divider]
Ask Questions and Listen to the Answers
You have a problem; where do you begin? Some people when they first feel that they have been treated unfairly fly into a rage or start loudly crusading against the boss. This can be dangerous. Management jealously guards its authority in the workplace, and when you begin to question authority, you become a threat. In most workplaces, from the moment you begin to question authority, you become a troublemaker in management’s eyes. If you have never before made any waves where you work, you may be shocked, hurt or angered by how quickly management turns against you. This is a good reason to be discrete when you begin to talk to others.
Talk to your fellow workers and ask them what they think about what’s happening at work. What do they think about the problems you’re concerned about? Listen to what others have to say. Get their views and opinions. Most people think of an organiser as an agitator and rabble-rouser (and there are times when an organiser must be those things), but a good organiser is first of all one who asks good questions and listens well to others. Having listened well, you should be able to express not only your own views and feelings, but also those of your colleagues.
Almost inevitably there will be some people who are more concerned about the problems we face than others, and a few of those people will want to do something about it. Those few people now form the initial core of your “organisation”. You might ask the two most interested people to have coffee or lunch with you, introduce them to each other, and then ask, “What do you think about this?” If they are indeed ready to do something and not just complain, then you are almost ready to begin organising.
Map your workplace
Knowledge is power. Or at least it is the beginning of power. You will want to know everything you can about your workplace and your employer. This will be a long term, on-going process of education. You should begin with your department. Management has long understood the value of identifying informal work groups, their natural organisers, and their weak links. In fact, one of the main thrusts of management training is to develop strategies to alter the psychology of the workplace.
For example, the multi-national United Parcel Service has developed its psychological manipulation techniques into a fine art. The UPS managers’ training manual, entitled Charting Spheres of Influence, shows how to map the workplace to identify the informal work groups, isolate natural organisers or instigators in these groups, exploit the weak links, and in the end, break up the groups if they can’t be used to management’s advantage.
While most companies have not developed their techniques into the fine Orwellian art that UPS has, many do use some of the same methods. Have outspoken workers, instigators or organisers been transferred, promoted into management or singled out for discipline? Are work groups broken up and rearranged periodically? Has the layout of the workplace been arranged to make communication between workers difficult?
Do you get to walk around on your job? Who does? Who doesn’t? Are certain people picked on or disciplined by management in public? How does this affect the rest of the workforce? Do you feel you are always under surveillance? You get the point. All of the above can be used to break up unity and communication between workers in your workplace. Incidentally, this training does not make our employers invincible, or make our efforts any less worthwhile (despite all the training their management had received, UPS workers won a mass strike in August 1997).
Let’s say that you have an important message to communicate, but you don’t have the time or resources to reach every one of your fellow workers. If you can reach the natural organisers in the informal work groups and get them on your side, you can bet that the word will get around to everyone. Once organisers have been identified and agree to co-operate, it is possible to develop a network which can exert considerable power and influence.
Informal work groups also have the advantage of creating certain loyalties among their members. You can draw on this loyalty to figure out unified strategies for problems, and take advantage of people’s natural tendency to stick up for those who are close to them.
Besides working with the group organisers, it is important to draw in the loners too. More than likely, their apathy, isolation, or anti-union ideas stem from personal feelings of powerlessness and fear. If collective action can be pulled off successfully and a sense of security established through the group’s action, fear and feelings of impotence can be reduced.
If you have got a particularly tough character in your workplace who seriously threatens unity, don’t be afraid to use the social pressures that work groups can bring to bear to get that person back in line. This applies to supervisory personnel too, especially the supervisor who likes to think he or she is everyone’s pal.
The balance of power
The bottom line for this type of workplace organisation is to tilt the balance of power in the workers’ favour. It can win grievances for example. If grievances remain individual problems or become the responsibility of union officials, the natural organisation and loyalty that exist among work groups is lost. Chances are that the grievance is lost too.
However, if the work groups can be used to make a show of unity, the threat that the work process could be disrupted can be enough to force management into a settlement. Grievances can only be won when management understand that a grievance is no longer the concern of an individual, but instead has become the concern of all, and that problems lie ahead unless it is resolved.
Contact your local Branch or the Organizing Department to set up a campaign. We recommend you to take a Organizing Trainig Course first, so that more experienced workers give you some advice. Please be aware: Failing to plan ist planning to fail.
Thanks to our Fellow Workers from the UK for this text: https://iww.org.uk/resource/organisehow_to/
[divider] [/three_fourths] [/row] [content_break] [section color=“color3″] [row] [one_third align=“left“] [headline tag=“h2″ color=“color1″ align=“center“]Learn more about experiences of resistance[/headline] Colleagues of the IWW and it’s friends tell us about their losses and wins of their daily workplace organizing and other related topics such as unemployment, migration, sexism and so on. [button url=“https://www.wobblies.org/organizing/Arbeitskaempfe“ size=“small“ color=“color1″ new_window=“no“ full_width=“no“ align=“center“]More[/button] [/one_third] [one_third align=“left“] [headline tag=“h2″ color=“color1″ align=“center“]What is organizing?[/headline] We call the systematic building of solidarty together with our colleagues „organizing“. If you will, you could say it they are combined methods of self-organization. What we mean by that we’ll tell you here. [button url=“was-ist-organizing“ size“ color=“color1″ new_window=“no“ full_width=“no“ align=“center“]More[/button] [/one_third] [one_third align=“left“] [headline tag=“h2″ color=“color1″ align=“center“]Host a training[/headline] The Organizer Training Committee will help your branch or group host a training. Submit the Training Request Form and send us an email, and we’ll be in touch. [button url=“https://www.wobblies.org/en/bildung/training-anfrage/“ size“ color=“color1″ new_window=“no“ full_width=“no“ align=“center“]Request a Training[/button] [/one_third] [/row] [divider] [/section] [/content_break][:]